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"Goldene Zeiten" im Patat
        Rod Mason brachte mit "Hot Five" die Fans aus dem Häuschen

Michelstadt. Wenn im Patat die Sonne von New Orleans aufgeht oder die goldenen Zeiten des Chicago- Jazz fröhliche Urständ feiern, dann kann dies nur Rod Mason sein, der sich mit seinen "Hot Five" die Ehre gibt. Im Vertrauen auf die eigene Fähigkeiten und mit der formidablen Combo im Rücken lief der Mann aus dem englischen Plymouth am Ostermontag vor einem begeistert mitgehenden Publikum zu Hochform auf. Der Sänger, Trompeter und Kornettist brauchte mit markanter, rauchiger Stimme und seinem einnehmenden Charme die unvergessenen Songs nur anzustimmen, um die Fans mitzureißen. Unisono gelang dies auch den fünf heißen Jungs, die trotz des Bandleaders "Gewicht" genügend Raum hatten, um mit ihrem exzellenten Spiel oder  mit Solo-Einlagen zu punkten. Es waren dies John Mortimer (Posaune), Andy Leggett (Klarinette, Saxophon), Sean Moyses (Banjo), Clive Fenton (Sousaphon) und Ralf Peyer (Piano). Dem Publikum jedenfalls gefiel Masons authentisches Reibeisen-Organ ebenso wie das klangliche Feuerwerk, das mit schnippenden Fingerspitzen und wippenden Füßen in atemberaubendem Tempo im

Keller erglühte.


(Fotos und Text Ernst Schmerker)

Hot-Five-Spitzenkönner (v.l.) Sean Moyses, Clive Fenton, Andy Leggett

Rod Mason

John Mortimer (Posaune) und Rod Mason

Rod Mason, April 2007

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