krebs

Samstag 30.09.2017 - 20:00 Tickets: 17,- / 12,- Tickets reservieren

michael-krebs

Michael Krebs & die Pommes­gabeln des Teufels

An mir liegt’s nicht

Musikkabarett

Michael Krebs & die Pommesgabeln des Teufels spielen krachend schöne Piano-Songs mit Texten auf die Zwölf. Der Exilschwabe mit der Aversion gegen den Flüsterfuchs feiert mit seiner Band bei Liveshows den kalkulierten Kontrollverlust. „Jedes Mal nehme ich mir vor, einfach Musik zu machen und die Ansagen wegzulassen”, sagt Michael Krebs, „doch das klappt nie. Ich quatsche einfach zu gerne.” Und im Grunde ist es auch egal ob er quatscht oder singt, beides macht verdammt viel Spaß.

Zusammen mit den Pommesgabeln des Teufels fegt der Songwriter mit dermaßen viel Verve und Partylaune durch seine Songs, dass man sich dem nicht entziehen kann. „Speed Entschleunigung für die to-go-Gesellschaff” sagt Krebs dazu. Das gilt für die Songs des brandneuen Albums ,,An mir liegt’s nicht” genauso wie für die Klassiker „Das Mädchen von der Jungen Union”, „Leude” oder „Grundschullehrerin”.

 

ln seinen Songs bringt Krebs die Dinge mit Rock’n'Roll und political incorrectness auf den Punkt. Selbst anstrengende Themen wie Selbstvermessung, Fremdenfeind­lichkeit und Bio-Flugmangos.

 

Nutzerrezensionen :

 

auf höchstem Niveau musikalisch und grandios unterhaltend” (Thüringer Allge­meine)

 

Michael Krebs -der rockende Klavierkabarettist

 

Die Musik war von frühauf das Ding von Michael Krebs. Und die Musik war auch das Mittel zur Flucht aus der Provinz. Er entflammte für den Jazz und ging nach Hamburg, um dort an der Musikhochschule zu studieren. Zwar wurde er dort ange­nommen, doch der Traum vom Jazzmusiker platzte bei der ersten Jam Session im Birdland, der vom klassischen Konzert­pianisten nach dem Vorspiel beim Hochschulprofessor Burkhard Kehring.

 

Kehring gab ihm den Rat, Lehramt zu studieren, ein goldener, wie Krebs heute findet: Er fing an, Lieder zu schreiben, wurde nebenbei Hotelpianist im Hamburger Steigenberger, spielte in einem Tanz­orchester und in einer Rockband und gab Unterricht. Schließlich setzte er dem 1994 begonnenen Lehramtsstudium von 2002 an sogar noch ein Jazzstudium in Bremen drauf- eine lange Selbstfindung auf Umwegen. Umwege, die freilich die Vielseitigkeit begründeten, die heute das Markenzeichen von Michael Krebs ist.

 

Dank ihrer aus seinem verschlungenen Karrierepfad resultierenden Mischung sind die Auftritte von Michael Krebs mittlerweile unverwechselbar: ln Songs wie ..Meine Freundin sollte von Apple sein”- mittlerweile fast schon ein Klassiker der ebenso witzigen wie hintersinnigen Zeitgeist-Reflexion – oder „Über Fußball reden” verbindet sich ernsthafter Humor mit grandioser Unterhaltung und höchster Musikalität. Der Tenor ist rockig, aber getragen vom Jazz-Spirit: Nie soll ein Abend dem anderen gleichen. Stets sind seine Auftritte ein Dialog mit dem Publikum, für den er viel von sich preisgibt. Und so könnte der Weg dahin gehen, der Musik noch mehr Raum zu geben. ln jedem Fall wird es wieder kein allzu gerader Weg werden.